Wenn man an einen Meißel denkt, dann kommt einem sofort die Verbindung mit dem Hammer.
Dies liegt daran, dass der Meißel alleine so gut wie unbrauchbar ist, und daher nahezu immer mit der Zusatzarbeit eines Hammers genutzt wird. Es ist ein längliches, aus Stahl gefertigtes Werkzeug, welches an der Spitze eine Keilfläche besitzt.
Trotz der Krafteinwirkung des Hammers ist einem die Präzisionsarbeit ermöglicht. Man führt den Meißel mit der Hand und kann somit kontrollieren, wo die Kraft einwirken soll. Steinmetze arbeiten hauptsächlich mit diesem Werkzeug.
Aber nicht nur das Entfernen von überschüssigen Materialien ist damit vereinfacht, sondern auch das Gestalten. Man kann die kleinsten Details in einen Stein einarbeiten. Einzig und allein der Meißel sollte für den jeweiligen Gebrauch der Passende sein.
Die Arbeiten können durch einen Kreuzmeißel, einen Spitzmeißel und einen Flachmeißel geschehen. Die Namensgebung bezieht sich wie bei einer Feile auf die Form der Spitze. Aber auch wenn man kein Schraubwerkzeug zu Hause hat, dann kann einem der Meißel nützlich sein. Mit dem Spitzmeißel kann man Löcher einfach in die Wand schlagen.
Aber auch hier hat eine Modernisierung statt gefunden. Mittlerweile gibt es spezielle Vorrichtungen an manchen Maschinen um den Meißel darin einzubinden. Der so genannte Dreh- oder Hobelmeißel wird so beispielsweise beim Drechseln verwendet – für kunstvolle Verzierungen, die nur mit der Spitze des Meißels erzeugt werden können.